Medikamentenabgabe durch Ärzt:innen: „Ein gefährlicher Irrweg“

Die Forderung der Wiener Ärztekammer (ÄKW) nach einer Ausweitung der Medikamentenabgabe in Ordinationen stößt bei der Österreichischen Apothekerkammer (ÖAK) auf deutliche Kritik. Diese bezeichnet den Vorstoß als „medizinisch fragwürdig“ und „gesundheitspolitisch fahrlässig“ und warnt vor negativen Auswirkungen auf das bestehende Apothekennetz. Die Ursachen aktueller Versorgungsprobleme sieht die ÖAK hingegen in internationalen Lieferengpässen und Produktionsstandorten.