Donnerstag, 15. Oktober 2026
Forschung und Wissenschaft
Wenn Nahrung knapp wird, kann genetischer Austausch zum Überlebensvorteil werden. Forschende des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zeigen, wie Eschericia coli unter Hungerstress Bakteriophagen und das eigene Abwehrsystem nutzen, um DNA neu zu kombinieren. Der Vorgang ähnelt einer primitiven Form sexueller Fortpflanzung und könnte die Anpassung an veränderte Bedingungen beschleunigen.
Gonadotropine können bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) die Chance auf eine klinische Schwangerschaft und eine Lebendgeburt erhöhen. Eine aktuelle Bewertung zeigt jedoch auch ein möglicherweise erhöhtes Fehlgeburtenrisiko.
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Public Health
Frauen fühlen sich im hiesigen Gesundheitssystem schlechter aufgehoben als Männer, so der Austrian Health Report. 44 Prozent der Österreicherinnen hätten in der repräsentativen Studie angegeben, ihre Symptome würden „gelegentlich“ oder „häufig“ nicht ernst genommen. Unter Männern hätten das nur 23 Prozent beklagt. Für die Studie wurden im vergangenen Juli 1.000 Menschen telefonisch und online zu Gesundheitsthemen befragt.
Allgemein
Bestimmte mütterliche Immunzellen übernehmen in der frühen Schwangerschaft offenbar eine zusätzliche Funktion: Neutrophile Granulozyten unterstützen nicht nur die Abwehr von Krankheitserregern, sondern fördern auch die Entwicklung der Plazenta. Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien) zeigt, dass das Umfeld der Plazenta die Immunzellen so beeinflusst, dass sie statt entzündlicher Reaktionen wichtige Prozesse beim Einwachsen der Plazenta in die Gebärmutter unterstützen.
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