Apo.com wächst in Österreich


Patrick Hollstein

Das Apo.Com Gebäude von außen.
Das Unternehmen setzt auf Expansion und baut seine Niederlassungen aus.APO.COM

Apotheke.at gehört zu den führenden Versandapotheken in Österreich. Dahinter steht die deutsche Firmengruppe Apo.com, die ihr Geschäft hierzulande mit einer neuen Niederlassung in Brno ausbauen will.

Im vergangenen Jahr gründete Apo.com in Brno die Niederlassung Apo Lékárna. Der neue Standort ergänze das Netzwerk mit den Niederlassungen in Leipzig, Duiven (Niederlande) und Wroclaw (Polen) strategisch sinnvoll und eröffne neue Perspektiven für die weitere Expansion in Europa, hieß es vom Unternehmen.

21 Millionen Euro Umsatz in Österreich

Ein Fokus dürfte der hiesige Markt sein, den Apo.com bereits seit einigen Jahren von Duiven aus bearbeitet. 2024 lagen die Umsätze mit Kundinnen und Kunden in Österreich bei 21 Millionen Euro, was einer Verdopplung innerhalb von nur zwei Jahren entspricht. 2020 waren gerade einmal 3,8 Millionen Euro hierzulande erzielt worden.

Insgesamt lagen die Erlöse bei 340 Millionen Euro. Unter dem Strich stand aber 2024 ein Verlust von 36 Millionen Euro, nach 40 Millionen Euro im Jahr 2023 und sogar 61 Millionen Euro im Jahr 2022. Leisten kann sich der Versender dies nur wegen seines finanzstarken Investors. Apo.com gehört zur Investmentgesellschaft THI der Familie um Tobias Hagenmeyer. Die Stuttgarter hatten den Getriebebauer Getrag 2015 für 1,75 Milliarden Euro netto an den Automobilzulieferer Magna verkauft und waren 2018 beim Versender eingestiegen.

Zukunftspläne

Bis 2029 will Apo.com seine Kapazitäten vervierfachen und den Umsatz ausbauen. 2025 waren es schon 375 Millionen Euro, im kommenden Jahr sollen es abermals 15 Prozent mehr werden.



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