Wie Mitte Mai angekündigt, gibt es bei PHOENIX Österreich am 1. Oktober einen Führungswechsel: Mag. Thomas Brosch übernimmt die Geschäftsführung und folgt damit auf Gerhard Waberer, der das Unternehmen 23 Jahre lang leitete.
Als „ausgewiesenen Kenner des österreichischen Gesundheitsmarktes“ bezeichnet PHOENIX Österreich seinen neuen Geschäftsführer Thomas Brosch. Der studierte Betriebswirt war zuvor knapp zwei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen in der Pharmabranche tätig. In seiner neuen Funktion will Brosch Schwerpunkte auf die Stärkung der Arzneimittelversorgung, die Weiterentwicklung digitaler Angebote sowie den Ausbau der Zusammenarbeit mit Apotheken und Industrie legen.
Mit seinem Wechsel zu PHOENIX übernimmt Brosch eine Führungsposition bei einem international tätigen Pharmagroßhandelsunternehmen. „Ich freue mich sehr, hinkünftig Teil des PHOENIX-Teams zu sein und für PHOENIX Österreich auf das einzigartige Konstrukt aus lokalem Marktverständnis und Best-Practice-Lösungen aus 29 Ländern zurückgreifen zu können“, so Brosch. Die internationale Ausrichtung der PHOENIX-Group möchte er künftig auch für den österreichischen Markt nutzen.
Versorgungssicherheit langfristig gewährleisten
Angesichts geopolitischer Spannungen und störanfälliger Lieferketten stelle die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung eine zentrale Herausforderung für das österreichische Gesundheitssystem dar.

Für Thomas Brosch steht dabei die Rolle des vollsortierten Pharmagroßhandels im Mittelpunkt: „Wir können globale Produktionsausfälle oder internationale Handelskonflikte nicht verhindern. Als Pharmagroßhandel können wir jedoch wesentlich dazu beitragen, ihre Auswirkungen auf Apotheken und Patientinnen und Patienten so lange wie möglich abzufedern.“
Entscheidend seien dafür leistungsfähige Lagerstrukturen und regionale Standorte sowie eine verantwortungsvolle Verteilung knapper Arzneimittel. „Die Arzneimittelversorgung ist nicht nur eine Frage des Gesundheitswesens, sondern auch eine Frage der strategischen Resilienz Österreichs“, betont Brosch. Um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten, brauche es jedoch auch wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen. „Nur wenn die Leistungen des Pharmagroßhandels angemessen vergütet werden, können wir weiterhin in Logistik, Digitalisierung, Sicherheit und Versorgung investieren. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um die hohe Versorgungsqualität in Österreich dauerhaft sicherzustellen.“
Waberer bleibt dem Unternehmen verbunden
Der langjährige Geschäftsführer Gerhard Waberer wird PHOENIX Österreich nach seinem Ausscheiden aus der operativen Verantwortung weiterhin als Konsulent begleiten. Während seiner 23-jährigen Amtszeit habe er die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt und wichtige Weichen für dessen nachhaltiges Wachstum gestellt, so das Unternehmen.
