Impfstoff soll Hautkrebs-Sterberisiko um 42 Prozent senken


Redaktion

Ein Impfstoff von Moderna und MSD senkt das Hautkrebs-Sterberisiko um 42 Prozent.AdobeStock_444562258/diy13

Der von den US-Firmen Moderna und MSD entwickelte mRNA-Krebsimpfstoff senkt einer Studie zufolge in Kombination mit einer bewährten Immuntherapie das Sterbe- und Rückfallrisiko bei schwarzem Hautkrebs (Melanom) deutlich. Die Behandlung verringere dieses Risiko um 42 Prozent, wie aus Daten hervorgeht, die kürzlich auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie in Madrid vorgestellt wurden.

Das Risiko einer Ausbreitung des Krebses sinkt laut dem Datensatz um 38 Prozent. Die Ergebnisse basieren den Angaben zufolge auf den Ergebnissen von mehr als 1100 Patienten in den ersten zwei Jahren nach der Behandlung.

Die Untersuchung ist die erste, die die Wirksamkeit eines personalisierten Ansatzes belegt. Dabei wird ein auf die einzigartigen Mutationen des jeweiligen Tumors zugeschnittener Impfstoff mit einem Medikament kombiniert, das dem Immunsystem bei der Krebsbekämpfung hilft. Der Impfstoff wurde zusammen mit der Immuntherapie Keytruda von MSD getestet, die zu den weltweit meistverkauften Medikamenten zählt.

Moderna und MSD hatten bereits im August berichtet, die Studie sei erfolgreich gewesen – jedoch keine Details genannt. Analysten an der Wall Street haben im Vorfeld der Präsentation auf eine Verringerung des Rückfallrisikos um mindestens 40 Prozent gehofft.

APA



– Newsletter

Bleiben Sie stets informiert!