Impfstoffhersteller: „Apotheken und Ordinationen ergänzen einander“


Redaktion

Der Verband der Impfstoffhersteller freut sich über die bald impfenden Apotheker:innen und hofft auf baldige Ausweitung der Angebote.ÖVIH

Impfungen gegen FSME und Hepatitis B sowie die Kombinationsimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio für Personen ab 14 Jahren ganz einfach in der Apotheke: Das soll bald gehen – wahrscheinlich ab Frühjahr 2027. Darüber freuen sich nicht nur viele Apotheker:innen, sondern auch der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH). Genauso wie die Österreichische Apothekerkammer hoffen aber auch die Hersteller auf eine Ausweitung des Angebots.

Die Schaffung zusätzlicher, niederschwelliger Impfmöglichkeiten sei eine Forderung, für die sich der Verband schon lang einsetzt. Apotheken könnten dazu beitragen, Impfangebote näher zu den Menschen zu bringen und bestehende Zugangshürden abzubauen. Es brauche aber schnell ein noch breiteres Impfangebot, damit die Apotheken auch beispielsweise gegen Influenza, Pneumokokken, HPV, COVID-19 und RSV impfen dürften.

„Wer sich impfen lassen möchte, sollte dies möglichst einfach und unkompliziert tun können. Niederschwellige und wohnortnahe Impfangebote sind ein wesentlicher Baustein, um Prävention stärker in den Alltag der Menschen zu integrieren und mehr Menschen mit Impfangeboten zu erreichen“, betont Mag. Sigrid Haslinger, Präsidentin des ÖVIH. „Wir begrüßen daher sehr, dass mit dem Impfen in öffentlichen Apotheken nun ein wichtiger Schritt gesetzt wird. Gleichzeitig hoffen wir, dass dem erfolgreichen Start rasch weitere Schritte folgen und künftig ein breiteres Spektrum an Impfungen in Apotheken angeboten werden kann.“

Zudem betonen die Hersteller, dass die Rolle der Ärztinnen und Ärzte unverändert wichtig bleibe. „Apotheken und Ordinationen ergänzen einander: Das neue Angebot soll vor allem gesunde Erwachsene erreichen, die bislang keinen Anlass für einen Arztbesuch haben, und so die Impfbereitschaft insgesamt stärken“, heißt es vom ÖVIH.

Quelle: ÖVIH



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