Seit 15 Jahren ist Gedeon Richter in Österreich im Bereich Frauengesundheit tätig. Ausgangspunkt war die Übernahme der Kontrazeptiva-Sparte von Grünenthal im Jahr 2010. Heute bietet die österreichische Niederlassung Therapien unter anderem bei Myomen, Endometriose, unerfülltem Kinderwunsch und Osteoporose an. Zum Jubiläum kündigt das Unternehmen zudem eine Spendenaktion zugunsten von Frauen und Kindern in Wiener Frauenhäusern an.
Als der ungarische Apotheker Gedeon Richter 1901 sich für den Kauf einer Apotheke im Herzen von Budapest bewirbt, konnte er kaum ahnen, dass daraus ein international agierender Pharmakonzern entstehen würde. Heute liefert Gedeon Richter seine pharmazeutischen Spezialitäten in über 100 Länder auf der ganzen Welt und steht für Arzneimittel „Made in Europe“. Aus der bewegten Unternehmensgeschichte ging vor 15 Jahren mit dem Erwerb des Kontrazeptiva-Segments von Grünenthal schließlich auch eine Tochtergesellschaft in Österreich hervor.
Frauengesundheit im Fokus
„Gedeon Richter hat sich in Österreich von Beginn an auf die Frauengesundheit fokussiert und bringt kontinuierlich innovative Produkte auf den Markt. Diese Spezialisierung ist aus meiner Sicht die Basis unseres Erfolges“, sagt Mag. Christina Thaller, Country Managerin für Österreich und die Schweiz.
Ein wichtiger Schritt war die Übernahme des Schweizer Startup-Unternehmens Finox, wodurch ein Produkt zur Kinderwunsch-Behandlung ins Portfolio aufgenommen wurde. Es folgten Innovationen wie eine einzigartige kombinierte Kontrazeptionspille, ein Verhütungspflaster sowie ein Produkt zur Myom- und Endometriosetherapie. Mit dem Einstieg in die Osteoporose-Behandlung im Jahr 2019 konnte Gedeon Richter seine Position in der Frauengesundheit weiter stärken.

Thaller: „Mit viel Engagement unseres Teams und dem Vertrauen unserer Partnerinnen und Partner ist es uns gelungen, in diesem Bereich eines der erfolgreichsten Länder innerhalb des Konzerns zu werden.“
Für Frauen in allen Lebensphasen
Als forschungsorientiertes Pharmaunternehmen investiert Gedeon Richter laufend in die Entwicklung neuer Therapien. Forschung, Entwicklung und Produktion erfolgen dabei ausschließlich in Europa, erklärt das Unternehmen. Viele der innovativen Arzneimittel seien Game-Changer, die Behandlungsmöglichkeiten von Erkrankungen verbessert und neue therapeutische Optionen geschaffen hätten.
„Wir konzentrieren uns auf Bereiche mit großem medizinischem Bedarf. So können beispielsweise starke, myombedingte Blutungen und Endometriose-Schmerzen durch unsere Therapie schnell und signifikant reduziert werden“, erläutert Thaller. „In den nächsten Jahren werden neue Therapien im Bereich der Menopause auf den Markt kommen, die Frauen in dieser Lebensphase zusätzlich unterstützen werden.“
„Frauengesundheit soll kein Nischenthema sein“
Zum Jubiläum richtet das Unternehmen den Blick bewusst nach vorne. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen, von demografischen Veränderungen bis hin zu steigenden Anforderungen an die Versorgung, erfordern innovative Lösungen, starke Partnerschaften und mehr öffentliches Bewusstsein für Frauengesundheit.
Thaller dazu: „Oft ist der Zugang zu Diagnostik und Therapie für frauenspezifische Probleme erschwert. Ein Beispiel ist die Endometriose: Bis zur Diagnose dauert es im Schnitt sieben Jahre, in denen Patientinnen einen langen Leidensweg durchlaufen.“ Auch die Menopause hat erst vor kurzem die Aufmerksamkeit erhalten, die ihrer Bedeutung für die Lebensqualität von Frauen entspricht. „Wir wollen uns weiterhin engagieren, Debatten anstoßen und mit unseren Therapien einen Beitrag zu einer modernen, patientenorientierten Medizin leisten“, betont Thaller.
Positiv äußert sich Thaller darüber, dass lange tabuisierte Themen heute offener diskutiert würden. Als Beispiel nennt sie Social Egg Freezing: Die öffentliche Debatte habe dazu beigetragen, dass das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation künftig auch in Österreich erlaubt sei. Ab April 2027 könnten Frauen diese Möglichkeit legal in Anspruch nehmen. Gleichzeitig verweist Thaller auf die hohe Zahl der Betroffenen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass jedes sechste Paar in Österreich die Erfahrung macht, ungewollt kinderlos zu sein. Uns ist es ein Anliegen, diese Paare zu unterstützen. Daher haben wir in den vergangenen Jahren auch Diskussionen zum Thema Social Egg Freezing mit angestoßen.“
Spendenaktion für Wiener Frauenhäuser
Anlässlich des Jubiläums startet die Firma eine Spendenaktion zugunsten des Vereins Wiener Frauenhäuser. Die Spenden kommen gewaltbetroffenen Frauen und Kindern zugute und ermöglichen therapeutische Angebote, wie eine Psychotherapie. „Gerade nach Gewalterfahrungen sind solche Unterstützungsleistungen von zentraler Bedeutung. Mit unserer Spendenaktion wollen wir ein Zeichen für Solidarität setzen und Frauen und Kindern helfen, die Schutz und Unterstützung dringend benötigen.“ Darüber hinaus lädt das Unternehmen ein, sich an der Aktion zu beteiligen. „Jede Spende trägt dazu dabei, konkrete Unterstützung und neue Hoffnung zu geben. Jeder Euro zählt“, so Christina Thaller.
PRESSEMITTEILUNG GEDEON RICHTER
