Simon Schultze übernimmt Medical Affairs bei Merck Österreich


Redaktion

Simon Schultze
Simon Schultze übernimmt als neuer Medical Director die Leitung der medizinisch-wissenschaftlichen Aktivitäten von Merck.Merck GmbH

Merck Österreich stellt seinen medizinisch-wissenschaftlichen Bereich neu auf. Simon Schultze übernimmt als Medical Director die Leitung der Medical Affairs und soll den Austausch mit Forschung und behandelnden Ärztinnen und Ärzten weiter ausbauen.

Mit Schultze holt Merck einen erfahrenen Pharma-Manager an die Spitze seines medizinisch-wissenschaftlichen Bereich in Österreich. Der 44-Jährige verantwortet als Medical Director künftig die Medical-Affairs-Aktivitäten des Unternehmens und rückt dabei den wissenschaftlichen Austausch sowie den Zugang zu neuen Therapieoptionen in den Mittelpunkt.

Schultze studierte Biologie an der Universität Wien und promovierte anschließend im Bereich Genetik an der Universität Basel. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn unter anderem an das Friedrich Miescer Institut in Basel, das Universitätsspital Zürich und die Medizinische Universität Wien. Damit bringt er neben seiner Erfahrung in der Pharmaindustrie auch einen ausgeprägten wissenschaftlichen Hintergrund in seine neue Funktion ein.

Von der Forschung in die Pharmaindustrie

2016 wechselte Schultze zu GlaxoSmithKline (GSK), wo er mehrere medizinische Positionen durchlief. Drei Jahre später wurde er zum Country Medical Director Austria ernannt. Nun wechselt er zu Merck und übernimmt dort die Verantwortung für die medizinisch-wissenschaftlichen Aktivitäten in Österreich. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Schultze bei neuen Behandlungsoptionen für Erkrankungen, bei denen weiterhin ein hoher medizinischer Bedarf besteht. „Medizinische Innovation ist die Grundlage dafür, auch in Zukunft neue Therapieoptionen für Patientinnen und Patienten bereitzustellen, insbesondere in Bereichen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf“, sagt Schultze.

Dabei soll auch die Zusammenarbeit mit der medizinischen und wissenschaftlichen Fachwelt eine zentrale Rolle spielen- „Mein Ziel ist es, den wissenschaftlichen Dialog mit behandelnden und forschenden Ärztinnen und Ärzten weiter zu vertiefen, um den Zugang zu innovativen Therapien zu fördern und die medizinische Forschung in Österreich zu stärken“, so der neue Medical Director.

Zweiter Neuzugang im Führungsteam

Parallel zu Schultze verstärkt Jens Weidner das österreichische Führungsteam. Der 48-Jährige übernimmt die Position des Market Access und Governmental Affairs Director. Zu seinen Aufgaben gehören Erstattung, Marktzugang, die Vernetzung mit politischen Entscheidungsträgern sowie Public Affairs. Weidner war bereit in verschiedenen. Internationalen Funktionen in der Pharmaindustrie tätig und leitete zuletzt einen österreichischen Standort.

Für Chriss Neff, Geschäftsführer von Merck in Österreich, ergänzen die beiden Neuzugänge das Führungsteam mit unterschiedlichen Schwerpunkten. „Mit Jens Weidner und Simon Schultze konnten wir zwei ausgewiesene Experten für den österreichischen Gesundheitsmarkt gewinnen“, sagt Neff. Ihre Erfahrung und Vernetzung im österreichischen Gesundheitswesen seien ein Gewinn für das Unternehmen.

Mit der personellen Neuaufstellung besetzt Merck damit zwei Schnittstellen, die für die Einführung und Begleitung neuer Therapien relevant sind: Während Schultze den medizinischen-wissenschaftlichen Bereich verantwortet, übernimmt Weidner die Themen Marktzugang und Erstattung.

OTS



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