Keine bleibenden Folgen nach Medikationsfehler in Altersheim


Redaktion

Symbolbild: eine Pensionistin schluckt eine Tablette
Die Staatsanwaltschaft Wien teilte mit, dass die Anfangsverdachtsprüfung rund um den Medikationsvorfall noch andauert.David Pereiras/AdobeStock_185990447

Für die 20 Bewohnerinnen und Bewohner, die vom Medikationsvorfall im Pensionisten-Wohnhaus Leopoldau betroffen waren, gibt es laut Häuser zum Leben Entwarnung. Nach weiteren medizinischen Kontrollen und vorsorglichen Laboruntersuchungen seien keine anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt worden, teilte der Betreiber in einer Aussendung mit.

„Das Wohlergehen und die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner stehen für uns an oberster Stelle. Deshalb war es richtig und notwendig, unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls unabhängige Expertinnen und Experten mit der Aufklärung zu beauftragen. Entscheidend ist, dass nun Klarheit geschaffen, Konsequenzen gezogen und aus diesem Vorfall die richtigen Lehren gezogen werden“, so der Präsident der Häuser zum Leben, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls seien personelle und qualitätssichernde Maßnahmen gesetzt worden. Eine erfahrene Führungskraft wurde mit der interimistischen Leitung des Hauses Leopoldau betraut. Geschäftsführer Christian Hennefeind erklärte, Ziel sei es, den Vorfall vollständig aufzuklären. Die Häuser zum Leben wollen zudem laufend überprüfen, ob die gesetzten Maßnahmen wirksam greifen.

Ab Oktober: Langjährige Hausleitung übernimmt

Ab 1. Oktober übernimmt zudem eine neue Hausleitung. Diese verfüge  „über langjährige Erfahrung im Gesundheits- und Sozialbereich und ist durch ihre mehr als zwölfjährige Tätigkeit in unterschiedlichen Führungsfunktionen bereits mit den Häusern zum Leben vertraut“. Bereits seit Anfang September habe sie die interimistische Hausleitung im Haus Leopoldau begleitet. Den Namen werde man aber erst am 1. Oktober kommunizieren, wie es auf APA-Anfrage hieß. Die Staatsanwaltschaft Wien teilte zudem am Freitag auf APA-Anfrage mit, dass die Anfangsverdachtsprüfung zum entsprechenden Akt rund um den Medikationsvorfall noch andauert.

APA



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