Bei Rheumesser 3 ml-Ampullen besteht bei fünf Chargen der Verdacht auf Partikel in der Injektionslösung. Die betroffenen Packungen werden deshalb vorsorglich aus dem Verkehr genommen. Der Rückruf reicht bis auf Apothekenebene.
G.L. Pharma GmbH informierte die belieferten Kund:innen. Für Apotheken ist nun ein Abgleich der vorhandenen Bestände mit den betroffenen Chargennummern erforderlich.
Diese fünf Chargen sind betroffen
Diese fünf Chargen werden zurückgerufen:
G10759,K09548 und K09549 mit dem Verfallsdatum 31. Oktober 2026
H08873 und M04154 mit dem Verfallsdatum 31. März 2027
Die dazugehörigen Pharmazentralnummern sind 0727802 und 1312150.
Kombination gegen schmerzhafte Entzündungen
Rheumesser wird bei Erwachsenen zur kurzzeitigen Behandlung akuter scherzhafter Entzündungsprozesse eingesetzt. Zu den Anwendungsgebieten zählen unter anderem rheumatische Erkrankungen, Ischialgien, Lumbago, Neuritiden und das Zervikalsyndrom.
Eine Ampulle enthält: Kebuzon, Salicylamid-O-Essigsäure, Dexamethason, Cyanocobalamin (Vitamin B12) und Lidocain. Damit kombiniert das Präparat entzündungshemmende und schmerzlindernde Komponenten.
Anwendung als intramuskuläre Injektion
Die gebrauchsfertige Lösung wird intramuskulär verabreicht. Im Akutstadium ist laut Fachinformation eine Ampulle im Abstand von vier bis sieben Tagen vorgesehen. Das Arzneimittel soll nur bei strenger Indikationsstellung und über einen möglichst kurzen Zeitraum eingesetzt werden.
